Samstag, 23. April 2016

immer neue Überraschungen

Liebe Freunde,

endlich ist es warm genug um die Arbeiten am Düdo fortzusetzen. Mit Elan packen wir es an.
Rüdiger nimmt eine Bodenplatte auf um die Stückelung zu vereinfachen und erstarrt. Der Querträger vor dem Radkasten besteht nur noch aus Rostbröseln. Also nehmen wir alle Bodenplatten auf, entfernen die darunter liegende Mineralwolle und müssen feststellen, dass auch der Träger hinter dem Radkasten in Auflösung begriffen ist.Wir können es kaum fassen.



Gleich am nächsten Morgen wird in der Fachwerkstatt angerufen und die Jungs von der Busschmiede sind mal wieder unsere Rettung. Sie werden zwei neue Träger einschweißen.
Wir bekommen sogar einen Wunschtermin. Danke, Ihr seid super!

Wenn ihr nun denkt, wunderbar, da haben die Beiden ja mal ne Pause. Weit gefehlt.
Die Möbel, die ja wieder eingebaut werden sollen, müssen bearbeitet werden. Viele kleine Vorbereitungsarbeiten wollen erledigt sein und wir verbringen einen ganzen Tag damit, Kleinmaterial zu sortieren und zu ordnen. Das Vorzelt vom Düdo dient als Lagerraum, da stehen nun die Kisten und Kartons beschriftet und griffbereit.



Dann ist da ja auch noch der Garten. Ein Rasenmäher wurde angeschafft und in Gang gesetzt, das Unkraut versuchen wir wenigstens ansatzweise von den Beeten fernzuhalten, denn der Salat soll wachsen und gießen müssen wir auch.
Und wir genießen es. Fast täglich entdecken wir etwas, das die Vorbesitzer gepflanzt haben und das jetzt erst zum Vorschein kommt.



Vom Nachbarn bekommen wir ein paar Küchenkräuterableger. Danke!!!



Die Obstbäume verwandeln sich nach und nach in weiße Blütenwolken, die Tulpen leuchten rot im Gras und auf der Wiese gegenüber vom Blauen blühen Schlüsselblumen.
Die Pflaumen-, Kirsch- und Pfirsichblüten duften, dass man sieben Nasen haben möchte.






Unsere gefiederten Mitbewohner sind fleißig am Nester bauen, sie balzen und singen, dass es eine Freude ist. Herr Eichhorn ist immer wieder auf der Suche nach Nüssen und Tannenzapfen und dann gibt es hier noch ein Rudel Rehe, dass von Garten zu Garten über die Zäune springt, nicht unbedingt zur Freude der Gärtner. Verschiedenste Zaunkonstruktionen werden kreiert, um sie von den jungen Pflänzchen fern zu halten. Bei uns haben sie den Kirschlorbeer angefressen. Danach sind sie allerdings nicht wiedergekommen. War vielleicht doch nicht sooo lecker.



Wunderbarerweise hat sich jemand gefunden, der das Fahrgestell vom L60 haben will.
Er hat auch eine Idee, wie der Koffer abgesetzt werden kann und so muss auch das vorbereitet werden.
Alles in allem hat die Langeweile keine Chance.

Ich denke wir wünschen uns alle, dass es bald wärmer wird. Für uns ist es das Allergrößte, draußen frühstücken zu können.
Was auch immer Ihr gern draußen tut, hoffen wir auf Sonne und Wärme...

Allerdings war es ja nicht der Sinn unseres Ausstiegs, nur zu arbeiten, deshalb gönnen wir uns heute ein kulturelles Event.

Wir sind sehr gespannt. Nicht nur auf die alten Herren, die hoffentlich immernoch tolle Musik machen, sondern auch auf das Alte Theater Magdeburg.
Na, und in Magdeburg haben wir dann auch wieder mal Internet. Die beste Gelegenheit diesen Post abzusenden.

Viel Spaß beim lesen wünschen

Doris und Rüdiger

Dienstag, 29. März 2016

Der Versuch - oder Plan tritt in Kraft


Nachdem wir den kalten Februar im Haus einer lieben Freundin verbringen durften, kommt der Frühling nun in Gang und im Garten ist einiges zu tun.


 


Den Obstbaumschnitt haben wir abgeschlossen. Einige Bäume haben wir geschafft und dabei etliche Reisighaufen produziert. Sicher nicht perfekt, aber zumindest sind sie etwas ausgelichtet nach den Jahren des Wildwuchses.







 Zwei Kräuterbeete sind angelegt, Möhren und Radieschen sind ausgesät.
Eine vordringliche Arbeit war, den Koffer vom Fahrgestell zu bekommen. Rüdiger hatte ja eine Balkenkonstruktion gebaut, von der wir hofften, sie würde den Koffer tragen. Es wurden also alle Schrauben gelöst, vor die Räder Fahrrinnen geschaufelt, die Luft aus den Reifen gelassen. Theoretisch hätte nun ein Abstand zwischen Fahrgestell und Koffer entstehen sollen, der ausreicht, um das Fahrgestell unter dem Koffer raus zu fahren. Leider hatten wir die Rechnung ohne die Federn gemacht. Sie entspannten sich und füllten den erhofften Abstand aus. Also setzte Rüdiger einen Wagenheber ein. Nun hob sich der Koffer vom Fahrgestell. Die Balken begannen sich zu biegen. Auweia    


Der Wagenheber wurde schnell wieder runter gehebelt, der Koffer wieder auf dem Fahrgestell abgesetzt. Was nun? Jede andere Möglichkeit, das Fahrgestell vom Koffer zu entfernen wäre extrem aufwändig oder nicht machbar. Schnell entwickelten wir Plan B: das Fahrgestell bleibt wo es ist, die Räder werden abmontiert, die Achsnaben mit Betonteilen unterfüttert und gelagert. Alle abbaubaren Teile werden als Ersatzteile zum Selbstausbau im IFA-Forum angeboten, die Räder ebenfalls verkauft. Damit eventuell noch auslaufendes Öl nicht den Boden verseucht, wird unter das Ganze eine Plane verlegt und verankert. Fertig. Das war viel Arbeit umsonst, aber wir haben ja im letzten Jahr gelernt sowas mit Fassung zu tragen und als Erfahrung zu werten. Um garnicht erst in Trauer zu verfallen, baute Rüdiger das Balkengerüst sofort wieder ab.  

 
Wie schnell das ging. Da hatte er wochenlang getüftelt... Nun ja.

Aus den Balken werden wir eine Terrasse vor den Blauen bauen.  

Da sich nach etlichen trüben Tagen mal wieder die Sonne zeigte, war unser Elan ungebremst. Rüdiger begann sofort, die Radmuttern zu lösen während ich daran ging ein Stück Wiese urbar zu machen. Für die zwei Kräuterbeete.




 Nach relativ kurzer Zeit, waren die Vorderräder runter, die Achse ruhte auf den Betonteilen, die wir hier im Garten gefunden hatten. Aus extra hartem Beton, ursprünglich als Formteile für den Gleisbau gedacht. Ein Vorbesitzer des Gartens hatte, dem Vernehmen nach im Schwellenwerk gearbeitet und die Probegüsse mitnehmen können. Sehr vieles hier ist aus diesem Zeug gebaut. Für unseren Zweck ist es sozusagen ein Glücksfall.  

 

Am nächsten Tag montierte Rüdiger die Hinterräder ab. Nun ruhen wir nur noch auf Betonklötzen.  

 
 
Am Ostersonnabend war es genau ein Jahr her, dass wir unser bürgerliches Leben aufgegeben hatten und in den Blauen gezogen waren. Was in diesem Jahr alles geschehen war! Die ersten kleinen Reisen mit dem L60, das folgenschwere IFA Treffen, der Abschied von unserem Plan, im LKW zu reisen, der neue Reiseplan, der mit dem Düdo Gestalt annahm, der Erwerb des Gartengrundstücks mit unserem Freund zusammen, das Ankommen in Sachsen-Anhalt. Wie anders hatten wir es uns vorgestellt.
Vor uns liegt nun ein Sommer, der mit dem Neuausbau des Düdo ausgefüllt sein und der uns durch den Garten hoffentlich ein wenig das Gefühl von „unterwegs“ und vor allem von „draußen“ geben wird.



 Wir haben den Winter hier überstanden, wir haben uns an ein Leben ohne Vollkomfort gewöhnt und es geht uns gut damit. Wir freuen uns immernoch aufs Reisen.
Eine alte Freundin hat vor vielen Jahren mal gesagt: “wenn man die Vögel beobachtet, ist das ein Zeichen dafür, dass man alt wird.“ Sei's drum. Wir beobachten mit wachsender Begeisterung die Vogelwelt in unserem Garten. So langsam trudeln sie alle ein – Amsel, Drossel, Fink und Star...



 


Ein Eichhörnchen hat in unserm großen Reisighaufen vom letzten Herbst überwintert und jetzt hier Quartier bezogen.  

 

 Es gibt einige Katzen, die durch die Gärten streifen und sich das Revier teilen. Kurz, hier ist immer was los. Der Morgen beginnt mit Konzert und der Abend endet damit. Ich hoffe sehr, dass sich auch eine Nachtigall oder ein Sprosser hier ansiedelt. Wegen des Gesangs in den Sommernächten.



Und hier noch eine Anmerkung für alle, die uns gern öfter lesen würden. Mit dem Internet auf dem platten Land ist es in Deutschland noch immer schlecht bestellt. Wir haben uns zwar einen Internet-Stick, aber der Empfang lässt hier bei uns, gelinde gesagt, zu wünschen übrig und öffentliches W-Lan hier im Ort - Fehlanzeige. Wir müssen nach Stendal fahren um Mails abzusetzen, Recherchen durchzuführen oder den Blog zu aktualisieren. Habt also bitte etwas Geduld, liebe Freunde.



Bis zum nächsten Mal
Doris und Rüdiger

Donnerstag, 11. Februar 2016

Uns gehts gut

Hallo, liebe Freunde,

Trotzdem wir ob der Temperaturen, die zwar deutlich über Null aber immer noch zu niedrig für unseren Kleber sind, nicht so am Düdo arbeiten können, wie wir gern möchten, sind wir nicht untätig.
Die Unterkonstruktion für den Koffer ist in Arbeit und wir hoffen, dass das dann auch so funktioniert, wie wir uns das denken.




Da besagte Temperaturen aber schon der Hoffnung auf den Frühling Nahrung geben und die ersten Schneeglöckchen ihr übriges tun, sind wir guter Dinge.




In der Zwischenzeit erkunden wir die Gegend auf langen Wanderung bis zur Elbe und entdecken dabei so manches schöne Fleckchen.
Große Scharen Wildgänse und Schwäne lagern auf den nackten Feldern und erheben sich mit viel Spektakel, wenn wir vorbei gehen.







Mitunter scheint uns die Sonne morgens ins Gesicht und lässt uns schon vom Frühstück im Freien träumen. Nachts allerdings rüttelt der Sturm heftig am Blauen und der Regen prasselt aufs Dach. Wir hören am nächsten Morgen im Radio von umgestürzten Bäumen, uns hat es bisher verschont. Möge es so bleiben.

Und wieder einmal machen wir einen Ausflug nach Stendal. Allein schon deshalb, weil wir dort problemlos ins Internet kommen. Auf dem platten Land, ja selbst in Tangermünde, ist das nahezu unmöglich. Verstehe es wer will.
Aber unser Ausflug hat noch einen anderen Grund. Eine Diashow über 1 Jahr Australien hat uns angelockt. Wenn schon nicht selber reisen, dann wenigstens auf diese Art. Jedenfalls für den Moment.

Und sonst? … läuft das Leben vor sich hin, wie sicher bei den meisten von Euch.
Die dunklen, stürmischen, regnerischen Abende vertreiben wir uns mit Lesen und mit den DVD's aus der Bibliothek, mit Scrabble und mit Hörspielen im Radio mit reden, planen und kochen. Der Haushalt ist etwas umständlicher und braucht daher mehr Zeit als in der Stadt. Aber wir haben ja Zeit.
So haben wir im Grunde unser Leben gewollt. Uns geht’s gut!

In diesem Sinne – bis zum nächsten Mal
Doris und Rüdiger

Dienstag, 26. Januar 2016

Winterwunderland

Liebe Freunde, 

die kälteste Nacht in Deutschland haben wir überstanden – vom 21. zum 22. Januar 2016 wurden -30°C gemeldet, in unserer Gegend -19°C. Am Morgen messen wir 5°C im Blauen, draußen -18°C. Wir haben Mühe, es so warm zu bekommen, dass wir gemütlich frühstücken können, in den Nächten heizen wir durch.
Zwei Nächte zuvor hatten wir 3°C. Wir packen uns warm ein und schlafen trotzdem gut.
Die Tage sind in der Regel kalt aber sonnig und laden zu Wanderungen ein.
Wir gehen am Kanal entlang und auf den Radwegen an der Landstraße, durch die Wäldchen, an den einzeln liegenden Gehöften vorbei und auf den Dämmen inmitten der weiten Felder. Die Sonne blendet uns, der Wind pustet uns durch und der Schnee knirscht unter unseren Schuhen.



Rüdiger verbringt einen großen Teil seiner Zeit damit, Brennmaterial zu beschaffen. Das Holz von den gefällten Bäumen ist noch zu feucht, also befeuern wir den Ofen mit Altholz, Holzbrikett und Kohlen. Manchmal ist es etwas mühsam.
Aber wir freuen uns an dem Winterwunderland um uns her. Es glitzert und funkelt, ein wahre Pracht. Wir beobachten die Vogelwelt in den Gärten und versuchen uns im Spurenlesen im Schnee.










Trotzdem – noch einen Winter in Deutschland wollen wir uns nicht antun.
Wir träumen von Marokko, von Spanien und Portugal. Von Wärme, draußen frühstücken und langen Abenden im Freien unter Sternen.

Die Arbeiten am Düdo müssen ruhen, bis es wieder deutlich wärmer ist, der Kleber, mit dem die Dämmung angebracht wird, braucht mindestens 5°C. Wir begnügen uns mit den Vorbereitungen, damit es dann zügig voran geht.



Aber dann ist der Winter so schnell vorbei wie er gekommen ist. Über Nacht ist die ganze weiße Pracht verschwunden, es ist feucht und riecht nach Frühling.
Ob es das war mit dem Winter? Uns wärs recht.

Bis bald 
Doris und Rüdiger






Mittwoch, 6. Januar 2016

Neues Jahr - neues Glück

 Liebe Freunde,

es ist eine weit verbreitete Sitte, sich zum Beginn eines neuen Jahres etwas vorzunehmen, das man verändern will. Vielleicht deshalb weil es ja einen Augenblick geben muss, in dem man anfängt.
Der Jahresanfang bietet sich da geradezu an.
Einige von Euch werden wissend nicken, andere mehr oder weniger genervt den Kopf schütteln - wenn man etwas anfangen will, ist das Datum doch wohl egal.

Wie auch immer Ihr Euren Jahresanfang gestaltet - und das, was danach kommt, möge es Euch gelingen und möge es ein gutes Jahr werden!

Wir haben bis kurz vor Weihnachten fleißig an der Dämmung im Düdo gearbeitet. Aber nun ist der Winter ja doch in unseren Breiten angekommen und das bekommt dem Kleber nicht.
Und damit die Sache nicht an Spannung verliert, gab es noch einen Zwischenfall.
Am 30. Dezember entschlossen wir uns, die Sonne auszunutzen und am Vormittag einen kleinen Ausflug zu machen. Wir fuhren also los und kamen etwa drei Kilometer weit. Ein brenzliger Geruch erreichte meine Nase. Es qualmte unter Rüdigers Sitz.  Wir hatten gerade das Ende eines Dorfes erreicht, hielten am Straßenrand. Sofort hörte es auf zu qualmen.
Unter dem Fahrersitz befinden sich die Batterien. Rüdiger baute also erstmal seinen Sitz ab, untersuchte die Sache.
Was war passiert?
Wir hatten ja im Düdo alles ausgebaut, natürlich auch die Elektrik. Ein loses Kabelende, das "nackt" in einem der verzinkten Staukästen hing, hatte einen Kurzschluss ausgelöst. Die Sicherung des Anlassers war durchgebrannt, er sagte keinen Mucks mehr.
Nach einigen vergeblichen Versuchen, die Sache selbst zu beheben, riefen wir den ADAC an. Als der gelbe Engel nach etwa einer Stunde kam, waren wir völlig durchgefroren. So richtig helfen konnte er uns auch nicht, aber er schleppte uns an und so sprang der Motor wieder an und wir kamen wenigsten bis nach Hause.
Was nun?  Wo ist die Sicherung? Auf der Landstraße hatten wir sie nicht gefunden. Alte Technik. Mit der man sich erstmal vertraut machen muss.

Erstmal aber wollten wir mit unseren Freunden Lutz und Vero Silvester feiern. Die Beiden kamen am Abend an und Lutz war guter Hoffnung, daß das Problem zu beheben sei.
Am Silvestertag wanderten wir zur Elbe bei herrlichem Sonnenschein,




 am Abend machten wir ein Feuer,



 tanzten in der kuschlig warmen Laube und genossen um Mitternacht das Feuerwerk, das im Dorf und in den Orten ringsum veranstaltet wurde,  sozusagen von einem Logenplatz aus, kurz, wir hatten viel Spaß.



Am nächsten Morgen machten sich die Männer daran, den Düdo wieder in Gang zu kriegen. Nach einer Stunde etwa hörten Vero und ich ein Geräusch, das Musik in meinen Ohren war. Der Düdo war angesprungen. Die Sicherung war gefunden worden und - ein Hoch auf den umsichtigen Vorbesitzer - eine Ersatzsicherung klemmte unter dem Kabel.
Zur Feier des Tages erklommen wir mit unseren Gästen dann den tollen Aussichtsturm in unserer Nähe.



Nun sind wir für ein paar Tage wieder in Berlin, schauen zu wie es schneit,



 treffen die Familie und Freunde, erledigen, was erledigt werden muss.
Der Düdo muss nochmal in die Werkstatt, der Anlasser ist schon ziemlich ausgeleiert und muss erneuert werden. Wir hoffen einfach inständig, daß er bei den herrschenden Temperaturen anspringt.

 Ansonsten verbringen wir entspannte Tage.

Die wünschen wir Euch auch...

Doris und Rüdiger









Freitag, 18. Dezember 2015

Winter ? - kann ja noch werden...

Noch in Berlin haben wir es geschafft. Die alte Dämmung ist ausm Düdo raus.


Wie nicht anders zu erwarten, zeigen sich an einem über 40 Jahre alten Auto darunter fette Roststellen. Aber wir lassen uns nicht entmutigen. Rostumwandler und Schutzanstrich werden großzügig aufgebracht. Und - wie lange muss das halten? Wenn alles gut geht nochmal 20 Jahre. Das sollte hinzubekommen sein.

Der Blaue steht inzwischen im Garten und es fühlt sich gut an, wenn das Feuer im Ofen knistert und wir es gemütlich haben, während abends draußen die grauen Nebel durch die kahlen Bäume wabern.


Mit seinen 8 t hat er schon einige Riefen in den Boden gefahren, aber das lässt sich mit ein paar Spatenstichen wieder richten.
Rüdiger tüftelt an einer Technologie, mit der wir den Koffer vom Fahrgestell runter bekommen, ohne dass wir einen Kran bemühen müssen. Es gibt da schon Ideen mit Einschlaghülsen und einer Balkenkonstruktion. 

Ein Teil der Zeit geht drauf mit der Beschaffung von Heizmaterial,



da das frisch geschlagene Holz ja erstmal einige Jahre trocknen muss.


Inzwischen haben wir auch alle Fenster im Düdo ausgetauscht und begonnen, die neue Dämmung einzukleben. Wir hoffen dass der Winter mild bleibt, dann kommen  wir ganz sicher gut voran.

Zwischendurch gönnen wir uns immer mal einen Berlin-Trip.
Familie knuddeln und immerwieder noch Sachen aus der Wohnung holen, die wir auf unserem "Landsitz" brauchen.
Und da die Vorweihnachtszeit unübersehbar begonnen hat,


vergnügten wir uns mit unseren Enkelsöhnen auf dem Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus, wo zur Freude der beiden fast Vierjährigen jede Stunde der Weihnachtsmann mit seinem Rentierschlitten über den Himmel von Berlin fliegt.  In diesem Jahr trauten sie sich auch aufs Karussell.


Diese singende Weihnachtsmannpuppe fanden die beiden Kleinen schon im vorigen Jahr toll und der große Bruder wurde einfach mitgenommen.


Nun sind nur noch einige Tage bis Weihnachten, aber es fühlt sich an wie Frühling. Letzte Woche konnten wir sogar unseren Mittagsimbiss im Freien genießen.


Mild ist es immernoch, aber seit gestern regnet es.
Wie auch immer, wir freuen uns auf Weihnachten mit der Familie, was ja so in diesem Jahr garnicht geplant war.  Eigentlich wollten wir ja in Marokko sein...
Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Wir arbeiten fleißig am Düdo Ausbau und sind fest entschlossen im nächsten Jahr Weihnachten unter Palmen zu feiern.

Euch allen schöne, besinnliche, entspannte und fröhliche Feiertage  und ein ebensolches Jahr 2016

wünschen
Doris und Rüdiger